Kultursensible Empfehlungen

Film-Empfehlung
Lost in Translation

Lost in Translation, aus dem Jahr 2003 handelt von einem jungen Paar, das in einem japanischen Hotel ist – zeitgleich mit einem Schauspieler der in Japan ein Werbefilm drehen soll. Die Frau des Fotographen wird oft alleine im Hotel gelassen, wo sie ihre Zeit totschlägt und so den gelangweilten Schauspieler kennenlernt. …weiterlesen

Film-Empfehlung
Meine große fette griechische Hochzeit

„Meine große fette griechische Hochzeit“ oder auch im Original „My big fat Greek wedding“, aus dem Jahr 2002 war ein weltweiter Erfolg, der über 300 Millionen US Dollar einspielte. Die Handlung ist im Grunde simpel: Eine griechisch stämmige Amerikanerin und ein nicht griechisch stämmiger Amerikaner verlieben sich und wollen heiraten. Toula erzählt, wie es ist, 30 zu sein, noch zu Hause bei den griechischen Eltern in den USA zu leben, und sich immer rechtfertigen zu müssen, Single zu sein, griechischen Ursprungs zu sein und leicht zu Übertreibung neigende Eltern zu haben. …weiterlesen

Film-Empfehlung
Liebe lieber Indisch

Gurinder Chadha hat 2004 nach Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ den Film „Liebe lieber Indisch“ gedreht. Darcy ist in diesem Film der Freund eines Inders, der sich um eine der Töchter von Mrs. Bakhshi bemüht. Eigentlich ist es Darcys Freund, ein wohlhabender Inder, der von Mrs. Bakhshis Dilemma weiß: Mrs. Bakhshi hat nämlich 4 Töchter, die sie gut unter die Haube bringen will, und sie ist eine Inderin in England. …weiterlesen

Film-Empfehlung
Kick it like Beckham

„Kick it like Beckham“ bzw. im Original „Bend it like Beckham“ aus dem Jahr 2002, ist Werk der weiblichen Regisseurin Gurinder Chadha und handelt von Jess, einer indischen Britin die heimlich gern Fußball spielt, statt indisch kochen zu lernen. Als ob das für die traditionelle indische Familie nicht genug wäre, ist da noch Jess ältere Schwester, die heiraten wird, aber eben keinen den man für sie ausgesucht hatte. …weiterlesen

Film-Empfehlung
Geboren in Absurdistan

„Geboren in Absurdistan“ ist ein österreichischer Film vom iranisch stämmigen Houshang Allahyari. Er handelt davon, dass das Neugeborene einer österreichischen Beamtenfamilie mit dem Neugeborenen einer türkischen Migrantenfamilie vertauscht wird. Als der österreichische Vater sich darüber aufregt, warum eine türkische Migrantin zu seiner gerade entbundenen Frau verlegt wird, und zu hören bekommt, dass nun mal kein anderes Zimmer frei war, nimmt er in seiner Wut das „falsche Kind“ und verlässt das Krankenhaus mit seiner Frau. …weiterlesen

Film-Empfehlung
Almanya – Willkommen in Deutschland

Almanya ist eine Tragikomödie, die 2011 gedreht wurde. Der Film handelt von einer Gastarbeiterfamilie, die gemeinsam ein Haus in der Türkei renovieren soll. Ein Familienmitglied hat das Haus gekauft und alle dazu verdonnert, gemeinsam von Deutschland in die Türkei zu reisen und sich an die Arbeit zu machen. …weiterlesen

Film-Empfehlung
Monsieur Claude und seine Töchter

„Monsieur Claude und seine Töchter“ ist eine sehr witzige, erfolgreiche französische Komödie aus dem Jahr 2014. Familie Claude gehört dem gehobenen Bürgertum an und hat vier sehr unterschiedliche Töchter. Drei von ihnen heiraten jeweils einen Franzosen – aber jede einen „speziellen“ Franzosen. Einer ist jüdischer Franzose, der andere ist Maghrebien-Franzose und der dritte ist Ostasiate. …weiterlesen

Film-Empfehlung
Sin Nombre – Zug der Hoffnung

Sin Nimbre handelt von Sayra, einer jungen Hondurischen Frau die sich auf den Weg in die USA macht. Der Film behandelt die kriminellen Kräfte, die das Thema der Migration mit sich bringt. Abgesehen von Schlepperbanden, sind da auch noch Subjekte, die kriminell sind und im Ausland an bessere Aufträge kommen wollen. Alle Aspekte des „auf und davon“ die es geben könnte, werden gezeigt, auch eine kleine Liebesgeschichte; und auch das Problem, dass man in Honduras nicht sicher leben kann, als ob man von außen Honduras unbewohnbar gemacht hätte und die Menschen im Land werden wie in einem Sog nach Außen gezogen. Natürlich sind nicht nur andere Schuld, sondern auch man selbst, mit dem Wunsch schneller glücklich werden zu können, kriminelle Wege beschritten zu haben.

Ein Wort und bildgewaltiger Film.

Empfohlen von: Frau Mag. Shoka Golsabahi (Kunsthistorikerin, freie Journalistin, Kulturanthrophilosophin)

Film-Empfehlung
Nuovomondo

Nuovomondo ist ein Film über den Sizilianer Salvatore, der mit seinen zwei Kindern und seiner Mutter für ein besseres Leben Anfang des 20sten Jahrhunderts in die USA ausreist. Dort lernt er eine gewisse Lucy kennen, und die strengen Regeln der US-Immigration. Er lernt Heimweh kennen und die üblichen Probleme der Behausung u.v.m in den USA. Der Traum des besseren Lebens stellt sich als eine Horrorvision heraus und er kann weder vor noch zurück.

Bedenkt man, dass heute little Italy in den USA sogar eine Sehenswürdigkeit in manchen Touristenführern ist, weiß der Zuseher des Films nicht recht, ob es das wert war oder nicht, aber eines ist dank der eindrucksvollen Bilder sicher; dass Menschen wandern, weil sie es zu Hause nicht mehr aushalten. Sich ein neues Zuhause auf Teufel komm raus aufbauen wollen, gehört zum Wesen des Menschen, was auch immer das bedeutet.

Empfohlen von: Frau Mag. Shoka Golsabahi (Kunsthistorikerin, freie Journalistin, Kulturanthrophilosophin)

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