Therapie

Psychische Krankheiten sind häufig und nehmen immer mehr zu, unabhängig von Alter, Geschlecht, kulturellen und religiösenHintergründen. Oft sind die Übergänge in die Erkrankung fließend, schleichend und werden oft vernachlässigt, gar nicht bemerkt. An dieser Stelle ist es wichtig, Ihnen die Ängste und Hemmungen vor einem ersten Kontakt zum Psychiater zu nehmen. Viele Menschen mit einem psychischen Leidensdruck haben Vorbehalte, einen Psychiater aufzusuchen, insbesondere aus Angst vor Stigmatisierung, d.h. davor, „abgestempelt“ zu werden.

„Ich bin nicht verrückt, ich bin nicht faul, ich bin nicht krank… ich brauche nur Rat“, sind die häufigsten Formulierungen, die mir begegnen. Wir haben Angst vor dem Zeigefinger der Gesellschaft.

Es ist üblich und allgemein anerkannt, wegen aller kleinen und großen körperlichen Beschwerden zum Arzt zu gehen. Es wird oft vergessen, dass seelische Leiden ebenfalls einer Behandlung bedürfen. Nach dem Motto „Das Haus meiner Seele ist mein Körper“ schreit nicht selten der Körper lauter und unüberhörbarer und wird zuerst ernst genommen. Körperliches Leid wird oft anerkannt, psychisches Leiden wird oft als „selbst schuld“ verurteilt.
Die offiziellen Statistiken lassen die Tendenz erkennen, dass in den kommenden Jahren die psychischen Erkrankungen, d.h. vor allem die sogenannten Depressionen in Bezug auf die Häufigkeit an erster Stelle der klinisch relevanten Erkrankungen stehen werden.

Jeder Mensch kann in einer persönlichen Lebenskrise oder durch Stress und Überbelastung psychisch krank werden, so dass eine psychiatrische und/ oder psychotherapeutische Begleitung in diesen Fällen notwendig wird. Ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist ein Arzt und psychische Erkrankungen sind anerkannte Erkrankungen, die behandelbar sind. Ich biete in meiner Praxis das volle Spektrum der Leistungen eines Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie an.

Wesentliche Krankheitsbilder/Diagnosen

  • Depressionen: „Burnout“, Erschöpfung
  • psychoonkologische Begleitung 
  • Schlafstörungen
  • Bipolare Störungen (manisch-depressiv)
  • Essstörungen: Anorexie, Adipositas, Bulimie u.a.
  • Zwangserkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • ADHS
  • Angsterkrankungen, Panikattacken
  • sexuelle Befindlichkeitsstörungen: Angst vor Sex, Vaginismus, Orgasmusstörungen, Ejaculatio praecox
  • Psychosen, wahnhafte Störungen
  • Demenzerkrankungen
  • Suchterkrankungen: stoffgebundene und nicht-stoffgebundene

Die Therapie erfolgt individuell in Anlehnung an wissenschaftlich gesicherte Behandlungsrichtlinien.